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Ostwall.de

Prachtstraße in Krefeld

Im Jahre 1819 war der Plan des Architekten Adolph von Vagedes für die sechste Stadterweiterung mit breiter Bepflanzung und zahlreichen Bäumen zum einheitlichen Rechteck fertig. Mit dem neuen Bahnhof von 1849 wurde der Ostwall am südlichen Ende verlängert und wurde ab 1900 eine Promenade für die Krefelder Bürger.

Was Du über den Ostwall wissen solltest

Der Ostwall ist nicht nur eine wichtige Einkaufsstraße Krefelds, sondern auch ein bedeutender sozialer Treffpunkt für die Einwohner und ein Wahrzeichen der Stadt. Die zahlreichen Veranstaltungen auf dem Mittelstreifen werden nicht nur von Einwohnern besucht, sondern ziehen auch Gäste von außerhalb an. Unter der Uhr (UdU) an der Ecke zur Rheinstraße treffen sich alljährlich Schüler, um den Beginn der Ferien zu feiern.

Der Ostwall ist die Lieblingsstraße der Krefelder, die grüne Visitenkarte der Stadt, ihr Champs-Élysées und Klein-Paris, für das sie bekannt sind.

Anwohner der Innenstadt, das dortige Gewerbe und die Stadtverwaltung bemühen sich daher, ihr Wahrzeichen zu verschönern und attraktiver zu gestalten. Insbesondere in der Hoffnung, Besucher und neue Bewohner anzulocken um der schlechten wirtschaftlichen Situation, dem Wohnungsleerstand und der hohen Arbeitslosenquote in Krefeld entgegenzuwirken.

Die Prachtstraße drängt mit ihrem kulturellen Erbe in die Zukunft; springen Sie auf und lassen Sie sich vom diesem dynamischen, vitalen Straßenzug mitreißen.

 

Prachtboulevard - Feel the Motion

Der Ostwall, ein Prachtboulevard der seinesgleichen sucht, wird durch ein aktives Straßenmarketing in seiner Attraktivität für Shopping, Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeitaktivitäten gestärkt. Der Ostwall bildet, als innerstädtische Hauptachse vom Hauptbahnhof ausgehend, mit dem Nord-, West- und Südwall die Begrenzung der Altstadt und des zentralen Einkaufsbereichs der Krefelder Innenstadt. Die Allee mit ihrem breiten, grünen Mittelstreifen ist seit jeher das Wahrzeichen der Samt- und Seidenstadt, deren Geschichte sich in den restaurierten Patrizierhäusern spiegelt, die den Straßenrand schmücken.

Aufgrund der prominenten Lage und seiner großflächigen Bauweise, ist der Ostwall der wohl bedeutendste Straßenzug im Krefelder Altstadtkarree. Dieser Boulevard besitzt daher auch eine herausragende Bedeutung in Entwicklungskonzepten für Krefeld. Die breiten Grünflächen zwischen den Fahrbahnen laden nicht nur zur Erholung ein, während rundum das innerstädtische Leben pulsiert, sie bieten auch einen geeigneten Raum für Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Die gemischte Bebauung erlaubt einen vorteilhaften Mix aus Wohn- und Einkaufsflächen, gepaart mit einer idealen Verkehrsanbindung sowie einer attraktiven, grünen Mittelachse mit wertvollem, altem Baumbestand. Dies sind Alleinstellungsmerkmale dieses Straßenzugs, die kaum zu übertreffen sind und auf die ein Marketingkonzept für den Ostwall in Krefeld aufbauen sollte. 

Kunstwall

1969 stellte der Künstler Wilhelm G. Cassel einen Plan vor, um 50 Plätze zu reservieren, auf denen internationale Künstler ihre Werke ausstellen konnten. So bringe man die Kunst an die Menschen und verschönere zugleich den Ostwall. Der Ostwall werde zum „Kunstwall“.

Die Stadtverwaltung griff erst 1987 das Projekt „Kunstwall“ wieder auf, indem sie Installationen des Lichtkünstlers Adolf Luther auf dem Ostwall aufstellte. Luther plante mehrere Werke, aber die Stadt genehmigte nur zwei, da sie den Ostwall nicht zu voll stellen wollte. Die Enthüllung seiner Installation „Integration“, eine Allee bestehend aus sechzehn Linsen auf Stelen, im Juni 1991 erlebte Luther nicht mehr, er starb neun Monate zuvor. Das Krefelder Kunstwerk war sein letztes Projekt.
 

Architektur

Der Ostwall entstand zusammen mit den drei anderen Wällen (Nord-, Süd- und Westwall) im Zuge einer Stadterweiterung zwischen 1817 und 1850. Die Verwaltung Krefelds beschloss die Errichtung neuer Wohnquartiere außerhalb ihrer Mauern, da die Stadt schnell wuch. Im Dezember 1815 beschloss der Gemeinderat offiziell die Erweiterung und beauftragte Wilhelm Goldammer mit der topographischen Erfassung des derzeitigen Stadtbildes. Goldammer zeichnete aus diesen Daten eine „Carte der Stadt „Crefeld“, die der Gemeinderat am 19. März 1817 mit einem Bauplan an die landrätliche Behörde in Düsseldorf sandte[2]. Zudem bat der Rat den Regierungsbaurat Adolph von Vagedes, auf Grundlage dieser Ideen einen Erweiterungsplan zu entwerfen.